Howard "The Professor" Lederer bekam seinen Sptizname wegen seines akademischen Hintergrunds, seines systematischen Spiels und seiner analytischen Denkweise im Poker.
Mit 18 nahm sich Howard für ein Jahr eine Auszeit vom College und zog nach New York, um sich seiner Schachleidenschaft zu widmen. Im Hinterzimmer eines Schachclubs entdeckte er Poker und war diesem Spiel sofort verfallen. In den nächsten beiden Jahren spielte er unablässig Poker, 70 bis 80 Stunden die Woche.
Zu seinem Glück fand Howard den Mayfair Club, wo er sich einer Gruppe von Spielern anschloss, die als erste in New York mit der Pokervariante No Limit Hold'em experimentierten. Sie begannen schon nachmittags und spielten bis tief in die Nacht. Danach diskutierten sie ihre Strategien, denn für alle war das Spiel neu. Sie tauschten ihre Ideen aus und konnten so Ihre Spielstrategien immer mehr verbessern.
Howard zog 1993 nach Las Vegas, um sein Pokerspiel auf ein höheres Niveau zu bringen. Laufend konnte er sich verbessern. Er erwarb den ersten von zwei „Hall of Fame“-Titeln als er 1994 das $ 2.500 No Limit Deuce to Seven Draw-Finale im „Hall of Fame Poker Classic “ gewann. Ein Jahr später hatte Howard dann seinen zweiten Titel im selben Turnier in der Tasche.
Nach weiteren fünf Jahren im Jahr 2000 gewann Howard das erste seiner zwei goldenen Armbänder im 5.000$ Limit-Omaha Hi/Lo-Finale der „World Series of Poker“ (WSOP). Ein Jahr später gewann er sein zweites goldenes Armband. Im November 2002 holte er sich seinen ersten „World Poker Tour“-Championship-Titel (WPT), im März 2003 seinen zweiten WPT Championship-Titel bei der „Poker Million“-Kreuzfahrt.
Im Januar 2008 gewann er bei den Aussie Millions seinen bisher größten Pot und nahm 1,25 Millionen Dollar mit nach Hause. Nur wenige Monate später kam Howard zweimal in die Top-10 bei der WSOP 2008.
Howard Lederer ist darüber hinaus als TV-Kommentator und Fachmann gefragt und liefert gerne Kommentare und Analysen für TV-Formate wie „Learn from the Pros“ bei FullTiltPoker.net und beim Poker Superstars Invitational-Turnier von FSN, was seinen Spitznamen „The Professor“ weiter gefestigt hat. Zusätzlich engagiert sich Howard auch aktiv in der Poker Player Alliance, einer Interessensvertretung deren Anliegen es ist, dass Poker in Amerika als Geschicklichkeitsspiel anerkannt wird.
Abseits vom Pokertisch verbringt Howard sehr viel Zeit mit seiner Familie, mit der er in Las Vegas lebt. Wenn es die Zeit erlaubt, trifft man ihn auch häufig am Golfplatz an. Als eingefleischter Fan von „Grateful Dead“ hat er schon mehr als 125 Konzerte dieser Band besucht.
Während der World Series of Poker sehen sich Spieler enorm großen Wettbewerberzahlen gegenüber. Bei der WSOP* 2007 beispielsweise kauften sich 3.000 Spieler für die erste 1.500$ No-Limit Hold'em“-Veranstaltung ein. Während der gesamten Serie waren Startfelder von 1.500 bis 2.000 Spielern Durchaus üblich. Viele Spieler, die an kleinere Turniere gewöhnt sind, werden oftmals Durchdie überwältigende Anzahl der Gegner eingeschüchtert und manche meinen, sie müssten ihre Spielstrategie grundsätzlich ändern, um im Wettbewerb zu bleiben. Sie spielen schneller, als sie es normalerweise täten, spielen auch Blätter aus, die nur geringe Gewinnchancen haben und suchen ständig nach Möglichkeiten, möglichst hoch zu gewinnen.
Ich bin der Meinung, dass das ein schwerer Fehler ist. Du solltest Deine Strategie niemals ändern, nur weil das Feld größer ist. Wenn Du Dich bei einem Turnier zum Spielen hinsetzt, solltest Du Dich ausschließlich auf die Dinge konzentrieren, die Du selbst unter Kontrolle hast. Ob Du nun gegen 200 oder 2.000 Spieler antrittst – Du solltest Dich nur darauf konzentrieren, wie Du die Spieler schlagen kannst, die hier und jetzt an Deinem Tisch sitzen. Der Rest des Turniers läuft ganz von alleine und ohne Dich weiter. Wenn Du die richtigen Entscheidungen gegen Deine Spielgegner triffst, hast Du die Möglichkeit, Chips aufzuhäufen und im Spiel zu bleiben, während das Feld abnimmt.
Stelle es Dir einmal so vor: Wenn Du in einem Turnier mitspielst, bei dem sich die Blinds jede Stunde verdoppeln, wäre Dein Gesichtspunkt dabei, ein Feld mit 300 oder 2.400 Spielern zu schlagen der, dass Du einfach drei Stunden länger im Spiel bleiben musst, als alle anderen. Wenn Du das schaffst, könnte Dir ein lohnender Zahltag winken. Wenn Du aber in den frühen Stadien zuviel aufs Spiel setzt und Pleite gehst, hast Du Deine Chance vertan.
Bei jedem Turnier ist die Höhe der Blinds der entscheidende Faktor für oder gegen das Ausspielen eines Blatts. Wenn Du einen Chipstapel von 10.000 vor Dir hast und die Blinds betragen 50 und 100, gibt es keinen Grund, frühzeitig ein A-B-Blatt zu spielen. Wenn Du aber einen Chipstapel von 10.000 hast und die Blinds kosten 1.000 und 2.000, dann solltest Du Dein Glück mit dem Blatt versuchen. Es sollte immer die Blind-Struktur sein, die Dein Spiel leitet - nicht etwa die Anzahl der Spieler im Turnier.
Bei der WSOP*-Hauptveranstaltung habe ich oft miterlebt, dass sich viele Spieler Durchdie enorme Größe des Feldes unter Druck gefühlt haben. Aber das ist kein wirklicher Druck. Die Hauptveranstaltung ist hervorragend strukturiert – die Blinds steigen nur langsam an, so dass Du mit Geduld spielen und auf Deine Chance warten kannst.
Kein großes Turnier wird gleich am ersten Tag und in der ersten Stunde gewonnen. Du brauchst Dir also keine Gedanken darüber zu machen, was an anderer Stelle im Turnier passiert. Konzentriere Dich auf Dein Spiel und tue alles, um Deine Gegenspieler am Tisch zu schlagen. Dies ist auf alle Fälle immer der beste Weg zum Erfolg, egal, wie groß das Feld ist.
(* World Series of Poker und WSOP sind Marken der Harrah's License Company, LLC ('Harrahs') und sind nicht mit FullTiltPoker.net verbunden.)
Phil Ivey gilt als bester Pokerspieler weltweit. Seine Leidenschaft für Poker hat er im Alter von 8 Jahren entdeckt, als er Poker von seinem Großvater beigebracht bekommen hat.
Der wirklich erfinderische Teil seiner Pokerkarriere begann im Alter von 17 Jahren. Phil wollte unbedingt in Casinos Poker spielen, was dazu führte, dass er sich einen gefälschten Personalausweis zulegte und unter dem Namen „Jerome“ Poker in den Casinos von Atlantic City spielte. Bis zu seinem 21. Lebensjahr war Phil in der Pokerszene als „Jerome“ bekannt.
Fasziniert von der Vielfältigkeit und der Psychologie dieses Spiels perfektionierte Phil seine Fähigkeit Gegner richtig einzuschätzen. Heute ist er einer der besten Turnierspieler – er hat bereits 5 WSOP- Armbänder gewonnen und ist einer der angesehensten aber auch gefürchtesten Cash-Game Spieler in den höchsten Limits.
Phil gewann seinen ersten WSOP-Titel im Alter von 23 Jahren, als er Phil Hellmuth und Amarillo Slim im Pot-Limit-Omaha-Finale schlug. Zwei Jahre später, im Jahr 2002, holte er sich drei weitere WSOP-Titel. Phil gewann auch zwei Bellagio-Turniere, ein World Poker Open-Turnier, zwei Commerce-Turniere und nahm an zahlreichen Finaltischen der World Poker Tour (WPT) teil.
2005 war ein gutes Jahr, mit zwei weiteren World Poker Tour-Finaltischen, einem zweiten Platz beim WSOP Circuit Finale und seinem fünften WSOP-Armband im 5.000$ Pot-Limit-Omaha Turnier. Phil gewann eine Million Dollar für seinen ersten Platz im „Monte Carlo Millions“ Turnier. Erstaunlicherweise gewann er nur 24 Stunden später weitere 600.000 Dollar als Erster bei „The FullTiltPoker.net Invitational Live from Monte Carlo.”
Im Januar 2006 erhielt Phil drei unglaubliche Ehrungen: er wurde Spieler des Jahres beim All In Magazine, Bluff Magazine und den UK Gaming Awards. Phil wurde 2006 Zweiter beim Omaha-Hi/Lo-Finale und Dritter beim $ 50.000 H.O.R.S.E-Finale der WSOP 2006. Diese beiden Veranstaltungen brachten ihm über 800.000 Dollar ein. Im Februar 2006 gründete Phil Ivey mit anderen bekannten Pokerspielern einen Club namens „The Corporation“. Ziel war es finanzielle Ressourcen – insgesamt 10 Millionen Dollar – zusammenzulegen und den exzentrischen Millionär und Erfolgsbanker Andy Beal in Heads-Up Matches herauszufordern. Nach zwei Wochen intensiven Pokerspielens hat der Club „The Corporation“ die ganzen 10 Millionen Dollar verloren. Nach einer Woche Pause wurde das Pokerspiel fortgesetzt und Phil Ivey spielte gegen Mr. Beal. Innerhalb von drei Tagen non-stop Poker hat Phil für seinen Club die gesamten 10 Millionen Dollar wieder zurückgewonnen, plus zusätzlich 6,5 Millionen. Daraufhin hat Alan Beal geschworen nie mehr Poker zu spielen. Über diese Geschichte wurde auch ein Buch namens „The Professor, The Banker and the Suicide King“ geschrieben.
Abseits von den Pokertischen dieser Welt ist Phil ein begeisterter Golfspieler der regelmässig mit bekannten Sportpersönlichkeiten wie Michael Jordan oder Tiger Woods spielt. Aber auch als Geschäftsmann ist er mit den verschiedensten Investitionsprojekten sehr erfolgreich. Er ist auch als begeisterter Autofan bekannt: unter anderem hat er einen Mercedes McLaren, einen Phantom Rolls Royce und einen Mercedes SUV in seiner Sammlung.
Wenn er nicht Poker oder Golf spielt, unterstützt er Charity-Projekte wie die Tiger Woods „Tiger Jam Foundation“ oder andere Hilfsprojekte in Afrika. Phil lebt in Las Vegas und ist mit seiner Jugendliebe verheiratet, die er bei einer Telemarketing Firma kennen gelernt hat, damals als er noch als „Jerome“ in der Pokerwelt bekannt war.
Viele der Leute die heute in Turnieren spielen haben ihr Interesse für Poker DurchTV-Übertragungen wie zum Beispiel der World Poker Tour und der World Series of Poker* entwickelt. Mit der speziellen Kameratechnik können Zuseher heute die Karten von den Pokerprofis sehen und auch genau mitverfolgen wie diese Spieler ihre strategischen und psychologischen Fähigkeiten ausspielen. Dadurchkönnen Zuseher viel lernen und neue Spielweisen in ihr eigenes Pokerspiel integrieren.
In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass weniger erfahrene Pokerspieler die bereits bei 10.000 Dollar Buy-In Turnieren mitspielen nicht alles richtig umsetzen was sie in den TV-Übertragungen gelernt haben. Viele wenden die Strategien die sie im Fernsehen gesehen haben nicht richtig an. Als Resultat geraten diese Spieler sehr rasch unter Druck und wundern sich warum diese Strategie bei Phil Ivey oder Chris Ferguson so gut funktioniert hat aber bei ihnen selbst schlimme Folgen hat.
Damit Du selbst nicht diesen Fehler machst, beachte diese zwei wesentlichen Punkte wenn Du das nächste Mal eine WPT oder WSOP* Übertragung anschaust: die Anzahl der Spieler am Tisch und den Stapel an Chips in Bezug zu den Blinds.
World Poker Tour Final Table Übertragungen starten wenn 6 Spieler übrig geblieben sind. Bei der Mehrheit der Turniere sind jedoch 9 oder 10 Spieler am Tisch. Wenn 10 Spieler am Tisch sitzen ist jedoch die Wahrscheinlichkeit grösser, dass einer der Spieler ein gutes Blatt wie Ass-10 hat. Folglich sind Profispieler an solchen Tischen eher vorsichtiger und wollen sich nicht in Probleme bringen mit mittelstarken Karten wie mit einem Paar 10. Auf einem Tisch mit weniger Spielern wo die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass einer der Spieler ein sehr gutes Blatt hat, kannst Du oft beobachten das Profispieler ein Paar 9 sehr aggressiv spielen.
Normalerweise sind in einem späten Stadium der Turniere auch die Blinds schon sehr hoch im Vergleich zur Anzahl der Chips. Zum Beispiel bei der WPT wenn vier Spieler übrig sind und die Durchschnittliche Chipsanzahl bei ungefähr 1,4 Millionen ist – kann das als viel erscheinen – ist es aber nicht wenn die blinds bei 30.000 und 60.000 stehen. Jene mit weniger als 1 Million Chips können es sich nicht leisten Geduld ig zu bleiben. Wenn diese Spieler in den nächsten 20 Runden es nicht schaffen einen Pot zu gewinnen ist ihr Chipstapel um die Hälfte reduziert.
Wenn die Blinds sich erhöhen, werden gute Spieler aggressiver indem sie häufig vor dem Flop erhöhen um Blinds zu stehlen. Sie wissen, dass wenn sie sitzen und zu lange auf gute Karten warten die Blinds ihre Chips drastisch reduzieren. In diesem Stadium der Turniere sieht man sehr oft Versuche Blinds zu stehlen. Andere gute Spieler, denen es natürlich bewusst ist, dass deren Gegner mit eher schlechten Karten erhöhen werden re-raisen oder callen um dabei zu bleiben.
Tische mit wenigen Spielern und hohen Blinds machen es notwendig, dass Spieler kontinuierlich aggressiv spielen. Zum Beispiel wenn Du einen Profi mit einem Paar 7 All-In gehen siehst, ist es sehr wahrscheinlich, dass er die Situation sehr genau analysiert und die beste Spielvariante gewählt hat. Er hat einerseits die Anzahl der Spieler und die Höhe der Blinds in Betracht gezogen andererseits ist er der Meinung ein gutes Blatt zu haben und am wichtigsten - er ist davon überzeugt, dass der Gegner sehr wahrscheinlich nicht called oder re-raised. Der gleiche Spieler würde in einem früheren Stadium eines Turniers dieses Blatt aber ganz anders spielen.
Der letzte wichtige Faktor den man immer beachten sollte wenn man sich TV-Übertragungen ansieht ist, dass Poker-Shows immer zusammen geschnitten sind. Oftmals wird mehr als 15 Stunden mit hunderten von Händen gespielt bis ein Gewinner feststeht. Im Fernsehen werden dann nur 20 Runden für eine Dauer von einer Stunde gezeigt. Das führt dazu das viel Kontext, der zu gewissen Spielaktionen geführt hat, fehlt.
Ein call oder re-raise kann komisch oder sogar als falsch interpretiert werden – ist aber ziemlich sicher im Gesamtzusammenhang des Spiels richtig.
Ich empfehle Dir daher wenn Du die nächste Pokerübertragung ansiehst, dass Du auf die Anzahl der Spieler und die Höhe der Blinds achtest. Wenn Du auf diese Details achtest dann wird der Gesamtzusammenhang und die gespielten Strategien einfacher zu verstehen sein.
(* World Series of Poker und WSOP sind Marken der Harrah's License Company, LLC ('Harrahs') und sind nicht mit FullTiltPoker.net verbunden.)
Chris „Jesus“ Ferguson ist eine Pokerikone. Nur wenige wissen, dass er bis 1999 genau die Hälfte seines Lebens an der University of California in Los Angeles (UCLA) verbrachte. Seine Familie spielte hierbei eine wichtige Rolle: Der Vater unterrichtete Statistik und Spieltheorie an der UCLA und seine Mutter hat einen Doktortitel in Mathematik. Nach fünf Jahren bis zum Diplom und weiteren 13 Jahren promovierte er an der UCLA in Computerwissenschaften.
Ein Jahr später und nur 500 km entfernt, besiegte er TJ Cloutier und gewann ein Finale der „World Series of Poker (WSOP)“. Das war der Anfang einer professionellen Karriere, mit einem Rekord, den kein Spieler in den vergangenen 10 Jahren einstellen konnte.
Chris kann sich nicht an eine Zeit erinnern, in der er nicht Karten spielte. Ein herber Verlust beim Pokern ließ ihn beschliessen, nie wieder zu verlieren. Er schlug regelmäßig seine Kommilitonen und kam immer wieder mit kleinen Gewinnen von Wochenendausflügen in Las Vegas zurück.
1994 wurde ihm klar, dass seine Kenntnis der Spieltheorie eine mächtige Waffe war. Er begann in kleinen Turnieren in und um Los Angeles herum zu spielen. Ein Jahr später erreichte er sein erstes Finale in der „World Series of Poker (WSOP)“. Obwohl er in diesen ersten fünf Jahren bei relativ wenigen Turnieren spielte, erreichte er sieben Mal das Finale und konnte 12 Mal kassieren.
Im neuen Jahrtausend ging es für ihn richtig los. Chris gewann im Jahr 2000 das Finale des WSOP-Main Events. Das war sein zweites Armband in diesem Jahr, nach seinem Sieg im 7-Card Stud-Finale. Es folgte ein WSOP-Bracelet 2001 und zwei weitere WSOP-Titel 2003. Seit er bei der „World Series of Poker“ spielt, hat er mehr Armbänder (5) gewonnen, das Finale (25) erreicht, und ist öfter (42) mit gewonnenem Geld nach Hause gegangen, als irgendein anderer Spieler. Chris hat bisher über 7,3 Millionen Dollar gewonnen.
Sein Talent endet aber nicht am Pokertisch. Er ist für seine Fähigkeit bekannt, eine Karrotte durch den Wurf einer gewöhnlichen Pokerkarte aus drei Meter Entfernung in zwei Teile zu schneiden. Wenn er nicht gerade Gemüse schneidet, findet man Chris wahrscheinlich in einem örtlichen Club, wo er West Coast Swing tanzt. Er ist immer an neuen Dingen interessiert und fordert sich ständig selbst heraus.
Soll ich meinen Job kündigen und professioneller Pokerspieler werden?
Soll ich mein Studium an den Nagel hängen um vom Pokerspiel zu leben?
Diese Fragen bekomme ich sehr oft gestellt und ich gebe immer die gleiche Antwort: Nein, auf keinen Fall! Bin ich klar genug? Wenn Du wirklich ein professioneller Pokerspieler werden möchtest, dann solltest Du auf keine Fälle solche wesentlichen LebensEntscheidungen überstürzt treffen. Fange an Deine freie Zeit neben Deinem Job oder Studium mit Poker zu verbringen. Studiere und lerne alles über das Spiel und sammle so viel Spielerfahrung wie möglich.
Bevor Du überhaupt daran denkst Deinen Job zu kündigen um Vollzeit Poker zu spielen, solltest Du mehr Geld mit Poker verdienen als in Deinem derzeitigen Job. Nur weil Du ein grösseres Turnier gewonnen hast, heisst das noch lange nicht, dass Du bereits alles über Poker weisst und schon bereit bist für ein Leben als professioneller Pokerspieler. Du musst kontinuierlich über mindestens 6 Monate einen Gewinn machen und zwar in der Höhe, dass Du einerseits eine gute Bankroll hast andererseits auch all Deine monatlichen Lebenskosten problemlos abdecken kannst. Nur wenn Du dieses Niveau erreicht hast, kannst Du Dir Gedanken machen ob es sinnvoll wäre vom Pokerspiel zu leben.
Selbst wenn Du bereits über Monate hinweg kontinuierlich gute Gewinne machst von denen Du problemlos leben könntest, solltest Du Dir den Schritt zu einem professionellen Pokerspieler dennoch sehr genau überlegen. Poker ist ein sehr schönes Hobby und es in der Freizeit zu spielen macht viel Spass wenn man dieses Spiel liebt. Aber wenn Du ein professioneller Pokerspieler bist, dann musst Du 5 bis 6 Tage wöchentlich spielen. Über die Zeit hinweg wird das Pokerspielen ein manchmal sehr harter Job. Ich liebe jede Gelegenheit Poker zu spielen, aber für viele Leute kann es ab einem gewissen Zeitpunkt zu einer wirklichen Schinderei werden. In der Turnierwelt kannst Du sehr gut spielen – dennoch kommt es häufig vor, dass Du für Monate, manchmal sogar Jahre, keinen grossen Gewinn einfährst. In Cashgames ist der Zeitaufwand machmal wirklich brutal. Als Cashgame Profi willst Du gegen Leute spielen die weniger gut spielen als Du oder nicht mehr so konzentriert sind. Das heisst Du fängst oftmals sehr spät an wenn andere Spieler müde werden und mehr spielen als sie eigentlich sollten. Du wirst möglicherweise von spät am Abend bis um 11 Uhr am Vormittag spielen und dann den ganzen Nachmittag schlafen. Diese Zeiten können schwierig werden vor allem weil man ja auch noch ein soziales Leben hat.
Ein anderes Risiko ist das Du vielleicht nicht genug spielst. Es benötigt eine enorme Selbstdisziplin genügend Stunden am Pokertisch zu sitzen. Ohne Boss oder normale Arbeitsumgebung kann es machmal schwierig sein genügend Zeit am Tisch zu verbringen damit Du jenen Gewinn einfährst den Du monatlich brauchst.
Bevor Du also eine solche drastische LebensEntscheidung triffst und bevor Du überhaupt anfängst solche Fragen zu stellen wie oben am Anfang dieses Artikels – musst Du wissen dass Poker Dir mehr Einkünfte bringt als jeder andere Job. Du musst bereits lange profitable Zeiten gehabt haben die als Beweis gelten für Deine Pokerfähigkeiten. Du musst genügend Zeit in das Pokerspiel bereits investiert haben um zu wissen, dass Du wirklich dieses Spiel liebst und weiter lieben wirst sogar wenn es zum Zentrum Deines beruflichen Lebens wird. Auch musst Du erfahren haben was es heisst lange Durststrecken auszuhalten – weil diese sind Bestandteil eines professionellen Pokerspielers genauso wie die Gewinne.
Wenn Du wirklich sicher bist das Du alle Voraussetzungen hast um ein professioneller Pokerspieler zu werden, freue ich mich Dich am Pokertisch zu sehen. Aber das Leben als Pro ist alles andere als einfach – man sollte sich daher keine falschen Illusionen machen und darauf basierend eine doch so weitgreifende und einschneidende LebensEntscheidung treffen.
John Juanda spielte das erste Mal Poker, als er auf dem Flug von Indonesien nach Oklahoma unterwegs war, wo er die Universität besuchte. Seine erste Hand war ein Royal Flush. John konnte sein Glück kaum glauben. Damit war der erste Stein für seine Pokerkarriere gelegt.
Er begann 1996 bei Poker-Turnieren mitzuspielen. 2001 gewann er die „World Poker Open Championship“. Im Folgejahr holte er sich sein erstes World Series of Poker-Bracelet, 2003 folgten zwei weitere.
2002 wurde John Juanda Turnierchampion des Jahres. Er war 2001 und 2002 auf dem zweiten Platz bei der Card Player „Player of the Year“-Bewertung. Darüber hinaus bekam er drei „Best All Around Player“-Auszeichnungen.
2004 erreichte John 15 Finaltische und wurde Fünfter im 2005 „Five-Star World Poker Classic“ und in der „National Heads-Up Poker Championship“. Ein weiterer Erfolg war das „Monte Carlo Millions Consolation-Turnier”, bei dem er annähernd $ 500.000 gewann.
Bis heute hat John Juanda bei Poker-Turnieren in der ganzen Welt rund $ 6 Millionen gewonnen. Geld ist für ihn nicht alles, daher plant er eines Tages zurück in sein Heimatland Indonesien zu gehen und als Arzt tätig zu sein.
Ich bin im Foxwoods Casino und spiele ein $2.000 No Limit Hold 'em Event. Wir haben alle mit $3.000 begonnen und ich habe $15.000. An meinem Tisch sitzt auch Richard Tatalovitch, ein Spieler mit dem ich schon oftmals gespielt habe.
Ich raise vor dem Flop in der mittleren Position mit K-J offsuited und Richard callt im Big blind. Der Flop zeigt 9-6-4 mit zwei Karos. Richard zögert für einen Moment bevor er checkt und ich wette den Pot. Richard denkt ein wenig und callt. Plötzlich mag ich meine Hand nicht mehr so sehr.
Du kannst Dir sicherlich meine Erleichterung vorstellen als J (kein Karo) im Turn aufgedeckt wird. Jetzt habe ich ein Top Pair und einen sehr guten Kicker. Richard wettet wieder.
Lass mich kurz etwas erwähnen – normalerweise wenn jemand zögert bevor er checkt – ist das ein wesentliche Information. Aber Richard ist ein Meister in der Verzögerung der nächsten Aktion daher habe ich diese Information ignoriert und beim Flop gewettet. Und seine Wette nach dem Turn schaut sehr danach aus als will er das ich erhöhe.
In meinem Kopf kreisen die Gedanken:
Ich überlege mir diese Möglichkeiten und kann zu keiner Schlussfolgerung kommen.
Normalerweise würde ich in dieser Situation einfach callen. Wir beide haben viele Chips und ich will nicht All-In gehen mit nur einem Top Paar. Dann kann ich mich aber erinnern an ein Spiel im Bellagio Casino:
Richard hatte keine gute Phase und beschwerte sich über eine furchtbare Bad Beat Serie. Ich habe ihn checken und callen gesehen mit einem Top Full House weil er Angst hatte das der Gegner Four of a Kind haben könnte. Ein Typ der so Angst vor einer Monsterhand hat wird nicht einen Drilling checken und callen im Flop mit noch immer einer Möglichkeit einen Flush zu treffen.
Ich gehe „All-In“!
Oops. Das ist jetzt ein ziemlich grosser Pot. Und es ist klar ein Top Par ist wirklich keine Big Hand.
In den vier Jahren seitdem ich mit Richard spiele, habe ich es noch nie gesehen dass er so schnell gecallt hat. Ich verliere gegen seine perfekt gespielten 9-9.
Manchmal vergessen wir alle, dass gute Karten nicht gleichzusetzen sind mit einer Big Hand und das es manchmal schlauer ist konservativer zu spielen bevor man sich schnell selbst aus dem Spiel nimmt. Für Richard – der einen guten Riecher dafür hatte sich einen grossen Pot mit einer Big Hand und Geduld zu sichern – hat es sich ausgezahlt.
Mit ihrem „girl next door“ Image und ihrem Charme ist Jennifer Harman eine der liebevollsten Persönlichkeiten im Poker. Ihr Ruf als eine der besten Cash Game Spielerinnen eilt ihr voraus, dennoch hat Sie sich auch im Turnier-Poker einen Namen gemacht. Jennifer Harman ist die einzige Frau weltweit mit zwei Bracelets.
Schon im zarten Alter von acht Jahren begann Jennifer Poker zu spielen. Ihr Vater spielte regelmäßig mit Freunden und Jennifer verfolgte diese Spielrunden fasziniert. Eines Nachts fragte sie ihr Vater, ob sie nicht kurz seinen Platz am Pokertisch übernehmen möchte. Er wollte sehen ob seine Tochter besser spielen würde als er. Tatsächlich konnte Jennifer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Als sie 21 Jahre wurde entschied sie sich, professionell Poker zu spielen. Jennifer spezialisierte sich auf die Pokervariante Limit Hold 'em und spielte jahrelang erfolgreich in den mittleren Limits. Langsam arbeitete sie sich hoch und baute finanzielle Reserven auf, um auch in den höheren Limits spielen zu können. Jennifer ist einer der gefährlichsten Cash-Game Spielerinnen in der Pokerszene und spielt oftmals im Bellagio Casino mit hochkarätigen Pokerkollegen wie Phil Ivey, Doyle Brunson, Chip Reese oder Johnny Chan.
Nach ihren zwei WSOP-Gewinnen in den Jahren 2000 und 2002 pausierte Jennifer für ein Jahr, um sich von einer Operation zu erholen. Seit sie wieder zur Pokerszene gehört, wurde sie Vierte bei der „World Poker Tour Five Diamond Classic“ und Zweite im „WSOP Circuit Championship-Finale“ im Rio Casino, Las Vegas. Neben ihren Erfolgen im Poker ist Jennifer auch ein gern gesehener Gast bei TV Sendern wie ESPN, Primetime Live, the Ellen DeGeneres Show, The Discovery Channel und NPR. Während ihrer Pause schrieb sie das Kapitel über Limit Hold'em für Super System 2, das Buch, dass als die Bibel für alle gilt, die ernsthaft Poker spielen wollen.
Doch das Leben hat es nicht immer gut gemeint mit Jennifer – so musste sie sich schon zweimal einer Nierentransplantation unterziehen. Dennoch, ihre Krankheit konnte sie nicht davon abhalten weiter erfolgreich Poker zu spielen. Als Empfängerin von zwei Nieren engagiert sich Jennifer für die Organisation „CODA – „Creating Organ Donation Awareness“. Im Jahre 2007 hat sie zudem ein „Jennifer Harman Charity Poker Turnier“ veranstaltet und über 150.000 Dollar für eine Tierschutzorganisation erzielt.
Wenn Sie nicht in Turnieren spielt, findet man sie im Bellagio an den Limit-Pokertischen mit den höchsten Einsätzen, mit den besten Spielern der Welt oder online bei FullTiltPoker.net. Jennifer lebt mit ihrem Ehemann, dem ebenfalls professionellen Pokerspieler Marco Traniello und ihren Zwillingen sowie 4 Hunden in Las Vegas.
Beim Poker zu gewinnen ist nicht nur eine Frage von guten Karten – sondern besonders wesentlich für den Erfolg ist es die richtigen Entscheidungen in der jeweiligen Spielsituation zu treffen. Und es gibt bei Cash-Games eine ganz wichtige Entscheidung mit der man oft am Pokertisch konfrontiert ist: Soll ich aussteigen oder noch weiter spielen.
Wann soll ich weiter spielen?
Ich sehe so viele Spieler die, wenn sie gewinnen, relativ kurz spielen aber wenn sie verlieren viel länger am Pokertisch bleiben. Eigentlich sollte es genau umgekehrt sein.
Wenn Du im Spiel gewinnst dann verlieren zumindest ein Paar Deiner Gegner am Tisch. Und wenn einige Deiner gegnerischen Spieler verlieren dann spielen sie umso unkonzentrierter und machen dadurchauch mehr Fehler. Du bist aber in Höchstform und solltest so lange wie möglich am Tisch bleiben.
Gewinnst Du dann haben die anderen Spieler Respekt vor Dir und Du ein gutes Image am Tisch. Ein gutes Image führt dazu, dass Du mit Spielzügen davonkommst die Du Dir wenn Du eher verlierst nicht leisten könntest. Definitiv kannst Du viel mehr Bluffen. Normalerweise hat ein Spieler der gerade mehr verliert zu großen Respekt wenn es in die direkte Konfrontation mit einem Spieler geht der gerade gut gewinnt. Das heißt, es ist einfacher für Dich Pots einzustreichen.
Der einzige Grund warum man den Pokertisch verlassen sollte wenn man sich gerade auf der Gewinnerstrasse befindet ist wenn man müde wird oder wenn man beginnt schlecht zu spielen.
Wann ist es wohl besser auszusteigen?
Es ist so das viele Spieler wirklich Probleme haben den Tisch zu verlassen wenn sie mehr verlieren. Man sollte nie vergessen, dass es immer ein weiteres Spiel gibt – wenn nicht morgen dann eben übermorgen oder die nächste Woche. Ich mag es, Poker als ein gesamtes Lebenspiel zu sehen, und nicht nur einzelne Pokerpartien. Wenn ich mehr als 30 Big Bets (also in einem Fixed Limit Holdem 30 mal den großen Einsatz) verliere, dann verlasse ich den Tisch.
Es gibt ein paar Gründe warum ich das mache: erstens wenn ich viel Geld an einem Tag verliere dann fühle ich mich am nächsten Tag nicht sehr gut. Das heisst wenn ich am nächsten Tag ebenfalls spiele dann kann es sein, dass ich nicht in Höchstform spiele. Ich müsste eher ein Paar Tage Auszeit nehmen um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Ein anderer Grund ist, dass wenn ich mehr als 30 Big Bets verliere, ich wahrscheinlich nicht gut genug spiele. Es kann sein das ich glaube ich spiele gut aber in Wirklichkeit ist dies nicht der Fall. Man kann einfach nicht objektiv über sein eigenes Spiel sein, wenn man verliert. Wir sind ja schliesslich alle keine Roboter sondern Menschen.
Allen Cunningham, auch besser bekannt als „Clever Piggy“, erlangte besondere Berühmtheit als er beim Main Event der WSOP 2006 für seinen vierten Platz 3,6 Millionen Dollar erhielt.
Vor seiner Poker-Karriere schrieb sich Allen an der University of California in Los Angeles (UCLA) ein, wo er ein Ingenieurdiplom anstrebte. Während seines Studiums entdeckte er, dass Poker in einigen örtlichen Casinos ein angenehmer und gewinnbringender Zeitvertreib war. Sein Erfolg an den Spieltischen veranlasste ihn dazu, das Studium aufzugeben und professionell Poker zu spielen. Das hat er nie bereut.
Am Pokertisch verdankt Allen seiner Ingenieurausbildung einen analytischen Umgang mit dem Spiel. Er bleibt ruhig, kontrolliert und konzentriert, egal was um ihn herum geschieht. Dieser Stil machte sich ab 1999 für ihn bezahlt, als er seine ersten professionellen Erfolge beim „Bicycle Casino Legends of Poker“ hatte. In diesem Jahr wurde er „Best All-Around Player“, nachdem er das Finale in fünf Veranstaltungen erreicht hatte.
Zwei Jahre später gewann Allen sein erstes WSOP-Bracelet im $ 5.000 7-Card Stud-Turnier. Es folgte 2002 ein weiteres Armband. Allen war auch 2005 stark bei der WSOP. Er erreichte vier Mal das Finale und verdiente sein drittes Bracelet mit dem Sieg im $ 1.500 No Limit Hold’em-Turnier.
2006 gewann Allen sein mittlerweile viertes WSOP-Bracelet und konnte das besagte WSOP Main Event als Vierter abschließen. Seinen letzten Erfolg feierte er bei den WSOP 2007 mit seinem fünften Armband. Er gehört zur Gruppe von nur 16 Pokerspielern, die fünf oder mehr Armbänder der „World Series of Poker“ gewonnen haben.
Mit einem Gesamtgewinn von 10,2 Millionen Dollar bei Live-Pokerturnieren, ist er derzeit auf Platz fünf auf der „all-time money list“ der Turnierspieler.
Bei allem was er erreichte, ist Allen am meisten auf den Titel stolz, den er 2006 von der Pokergemeinde erhielt, die ihn zum „Besten All-Around-Spieler unter 35“ wählte. Er hofft, diesen Titel noch eine Weile zu behalten.
Wenn er nicht gerade ein Turnier spielt, kann man Allen üblicherweise an einem Pokertisch finden. Er spielt gern viele verschiedene Spiele in Casinos, wie Pot-Limit-Omaha und H.O.R.S.E. Allen findet man natürlich auch oft online bei FullTiltPoker.net. Abseits der Pokerszene erholt sich Allen beim Segeln, Golfen oder Wandern. Er ist Kunstliebhaber und liebt es viel Zeit in Museen zu verbringen.
Du hast sicherlich schon die wesentlichen Gründe gehört, warum „slow playing“ grundsätzlich zu vermeiden ist: Es ist einfach gefährlich, denn Du gibst Deinem Gegner die Chance ein besseres Blatt zu treffen als Du, aber zu relativ geringen Kosten. Es gibt aber auch noch einen anderen Grund warum diese Spielweise vermieden werden sollte und Du Dein starkes Blatt so schnell und aggressiv wie möglich spielen solltest. Wenn Du langsam spielst gibst Du Deinem Gegner die Chance mit einem schlechteren Blatt billiger davonzukommen als wenn Du von Anfang an schneller und aggressiver gespielt hättest. Hier ein Beispiel:
Du bist in später Position in einem No-Limit Hold 'em Cashgame. Ein Spieler erhöht in früher Position. Du schaust Dir Deine Karten an, Du hast ein Paar 8, und Du entscheidest mitzugehen. Der Flop ist perfekt für Dich: Qh, 8h, 2d. Du hast einen Drilling getroffen und mit der Queen im Flop sind die Chancen gut das Deine Gegner ebenfalls etwas getroffen haben – vielleicht A-Q, vielleicht ein Paar Könige oder Assen. Dein Gegner wettet wieder.
Viele Spieler werden in dieser Situation nur mitgehen in der Hoffnung das der Gegner auch beim Turn wieder wettet. Zu erhöhen ist aber in dieser Situation meistens besser. Wenn Du nur mitgehst riskierst Du, dass Dein Gegner ein Herz beim Turn bekommt. Ich glaube nicht dass Du besonders besorgt sein musst das Dein Gegner einen Flush bekommt und Deinen Drilling schlägt. Du würdest mit einem Flush auch geschlagen werden wenn Du erhöht hättest. Dennoch Du solltest in Betracht ziehen welche Auswirkung ein drittes Herz auf Deinen Gegner haben kann. Er wird sehr wahrscheinlich glauben das Du einen Flush getroffen hast und nicht mehr bereit sein viel Geld in den Pot einzuzahlen.
Tatsächlich kann jeder König, Bube, 10, 9 oder eine Karte die mit den Gemeinschaftskarten ein Paar ergibt Deinen Gegner einschüchtern. Wenn Dein Gegner im Turn wettet und Du erhöhst zeigst Du, dass der Turn Dir geholfen hat. Du sagst damit relativ klar, dass der Flop bereits gut genug für Dich war um mitzugehen und das der Turn Dein Blatt nun verbessert hat. Du zeigst, dass Du ein Paar schlagen kannst.
Der Flop ist daher die einzige Möglichkeit in der Dein Gegner noch bereit ist mit einem Paar in den Pot einzuzahlen. Wenn er auf den Flop Qh, 8h, 2d wettet und Du erhöhst ist es wahrscheinlich, dass Dein Gegner glaubt Du versuchst hier zu bluffen – oder auf einen Flush abzuzielen. Zu diesem Zeitpunkt wird er versuchen seine Hand mit einer weiteren Erhöhung oder sogar mit einem All-In zu verteidigen. Wenn das passiert, dann kannst Du einen Monsterpot erzielen.
Es ist okay wenn eine Erhöhung im Flop nicht das gewünschte Ergebnis bringt. Du hast vielleicht jemanden der ein Paar Buben oder Ass, König hatte aus dem Spiel gedrängt, Du hättest ohnedies nicht viel Geld mit diesen Blättern gemacht. Und wenn Dein Gegner Ah-Jh gehabt hätte dann hättest Du einen grossen Pot Durcheinen gegnerischen Flush verloren. Auch das ist okay, weil Du in dieser Situation Dein Geld bestmöglich mit dem besten Blatt gesetzt hast.
Natürlich gibt es Situationen in denen „slow play“ die beste Wahl ist. Wenn Du einen Vierling oder ein Fullhouse schon im Flop hast, dann willst Du, dass Deine Gegner im Spiel bleiben und ein gutes Blatt mit dem Turn und River bekommen damit der Pot schön anwächst. Aber normalerweise ist es die bessere Strategie im Flop schnell und aggressiv zu spielen, weil das eine der wenigen Möglichkeiten für Dich sein könnte einen grossen Pot mit einem guten Blatt einzustreichen.
„The Great Dane“ Gus Hansen wurde 1974 in der Nähe von Kopenhagen geboren. Er ist ein herausragender Poker-Spieler, bekannt für seine aggressive Spielweise, und einer mit dem größten Wiedererkennungswert. Dazu trug auch bei, dass er im September 2004 vom People Magazin unter die „50 sexiest men of the world“ gewählt wurde. Er ist bisher der einzige Pokerspieler, der vier „World Poker Tour“-Titel (WPT) gewinnen konnte.
In frühester Kindheit spielte er leidenschaftlich Tennis. In den Umkleideräumen und in Sommerlagern hatte immer jemand Karten zur Hand. Um Kleingeld spielen war für ihn ein angenehmer Zeitvertreib.
Zahlen, Kopfrechnen und Mathematik haben Gus schon immer fasziniert. Als er in der Schule Backgammon lernte, entwickelte er rasch ein herausragendes Talent. Er übte intensiv bis er bereit war, seine Fähigkeiten überall auf der Welt unter Beweis zu stellen. Schließlich ging er nach New York, tourte durch Backgammon- und Gin Rummy-Clubs. In dieser Zeit lernte er auch verschiedenste Pokervarianten kennen, unter anderem Stud.
Gus spielte zum ersten Mal 1996 bei der „World Series of Poker“. Heute sagt er, dass es vollkommen klar war, dass er nicht die geringste Chance hatte, denn er hatte noch nie zuvor No Limit Hold’em gespielt. Als er schon am ersten Tag ausschied, entschloss er sich mehr zu üben, neue Pokervarianten auszuprobieren und mit den verschiedensten Strategien zu experimentieren. Das Experimentieren und Vermischen von Strategien gehört seither zu seinem Pokerspiel – nicht ohne Grund sagen viele seiner Pokerkollegen er hat eine gespaltene Pokerpersönlichkeit.
Seit 1998 spielt er mehr Poker als Backgammon und reist oft nach Las Vegas. Als die World Poker Tour (WPT) 2002 losging, hatte Gus einen lockeren, aggressiven Spielstil entwickelt, der ihm bald Geld und Anerkennung einbrachte. Gus gewann das allererste WPT-Finale und das 10.000$ No Limit Hold’em-Turnier beim „Five Diamond World Poker Classic“.
Während der zweiten WPT-Saison gewann Gus das „Bad Boys of Poker“-Turnier, an dem man nur auf Einladung teilnehmen konnte. Anfang 2004 schaffte er seinen vierten WPT-Titel beim „Caribbean Adventure-Turnier“.
Alle vier „World Poker Tour“-Siege und fünf Finaltischteilnahmen machen ihn zu einem der erfolgreichsten WPT-Spieler. Er wurde in der „WPT Walk of Fame“ im ersten Jahr der Einführung geehrt.
Seit 2005 spielt Gus weniger Turniere, um mehr live am Pokertisch zu spielen. Dennoch spielte er bei der zweiten Saison des „High Stakes Poker“ mit, wo er den größten Pott in der Geschichte dieser Show ($575.700) gewann. Dieser Sieg ging in die Pokergeschichte ein.
2007 konnte er nochmals seine internationale Stärke in der Pokerwelt beweisen als er die „Aussie Millions“ in Melbourne, Australien gewann. Dieser Sieg brachte ihm ein Preisgeld von 1,5 Millionen Australischen Dollar ein.
Wenn er nicht bei einem Pokerturnier spielt, ist er regelmäßiger Teilnehmer am „Big Play“ im Bellagio Casino, wo er in 13 verschiedenen Pokerarten gegen Spieler wie Phil Ivey, Chip Reese, Doyle Brunson, Barry Greenstein und Jennifer Harman antritt. Online spielt Gus oft Pot-Limit-Omaha oder Omaha 8/B Limit bei FullTiltPoker.net. Gelegentlich ist er auch bei Limit Hold’em und Razz-Spielen oder SNGs zu finden und bei einigen größeren Freeroll Turnieren auf FullTiltPoker.net.
Gus findet auch immer wieder die Zeit, dänische und amerikanische Poker-Fernsehsendungen zu kommentieren und er ist immer bereit, Backgammon gegen jeden zu spielen, der ihn herausfordert.
Wenn er nicht gerade Poker spielt, findet man ihn auf dem Golf- oder natürlich Tennisplatz, beim Squash oder beim Fußball mit Freunden. Er ist überzeugt, dass Sport und körperliche Anstrengung fit halten und helfen, ein erfolgreicher Pokerspieler zu sein. Auch als Unternehmer ist er mit verschiedensten Investitionsprojekten weltweit erfolgreich.
Gus ist Single und ein überzeugter Junggeselle – dennoch geniesst er es sehr - Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dazu gehört seine Nichte Sally, die wohl sein erstes Poker-Protegee sein wird. Wie von einem Mann der unter die „50 sexiest men of the world“ gewählt wurde nicht anders zu erwarten, lebt er in Monte Carlo.
Das Main Event bei der World Series of Poker* ist wohl das Turnier bei dem jeder Pokerspieler einmal spielen möchte. Jene die schon einmal mitgespielt haben, wissen wie anstrengend dieses Turnier werden kann. Es ist also wichtig komplett ausgeruht und relaxed zu sein. Darüber hinaus gibt es andere wichtige Punkte die es Dir ermöglichen im Verlauf so eines Turnieres einen „gesunden“ Chipstapel anzusammeln.
Im frühen Stadium eines Turniers wie beim Main Event sind die Chancen sehr hoch dass Du am Anfang mit 9 Spielern am Tisch sitzt die Dir vollkommen fremd sind. Viele davon werden nicht besonders starke Spieler sein. Weiters hast Du zu diesem Zeitpunkt noch viele Chips im Vergleich zu der Blindhöhe. In dieser Turnierphase solltest Du versuchen langsam Deinen Chipstapel aufzubauen. Es ist nicht notwendig, dass Du schnell Deine Chips verdoppelst – auch willst Du nicht viele Chips in den Pot einzahlen – ausser Du bist Dir sehr sicher das Du gute Karten hast.
Das heisst nicht, dass Du vor dem Flop tight spielen sollst. Eigentlich bedeutet dies wenn Du gegen schwache Gegner spielst mit einem grossen Chipstapel, dass Du versuchen solltest mehr Flops so billig wie möglich zu sehen. Du kannst limpen, callen und raisen mit den verschiedensten Händen und dann von da an weitere Entscheidungen treffen. Meist wirst Du den Flop nicht so aggressiv spielen – dafür hast Du aber auch nicht soviel in den Pot eingezahlt wenn Du gezwungen bist zu folden. Wenn Du es aber schaffst eine starke Hand zu haben, kannst Du Dir viele Chips holen von jenen Spielern die nicht so gute Entscheidungen treffen. Du kannst Deinen spielerischen Vorteil dazu nutzen Gewinn und Verlust bestmöglich zu balancieren und langsam Deinen Chipstapel aufzubauen. Wenn das Turnier voranschreitet, werden viele aus dem Spiel ausscheiden und das Teilnehmerfeld wird härter. Die Spieler mit denen Du später am Tisch sitzen wirst werden bessere Entscheidungen nach dem Flop treffen. Zu diesem Zeitpunkt des Turniers wirst Du genügend Chips haben aber die Blinds sind um einiges höher.
Hier musst Du nun mehr Risiken eingehen und „gambeln“. Mit „gambeln“ meine ich nicht, dass Du verrückte Entscheidungen triffst. Eher das es Situationen gibt die Dich dazu zwingen All-In zu gehen obwohl Du von Deinen Karten nicht überzeugt bist. Zum Beispiel ist es im frühen Stadium eines Turniers unwahrscheinlich, dass ich meine ganzen Chips für ein Top Pair oder Top Kicker – die sind einfach nicht stark genug – riskieren würde. Aber später im Turnier kommt es vor das ich keine andere Chance habe als alle meine Chips wenn ich Ass-König habe und dann im Flop ein zweiter König kommt riskiere. Für mich heisst das mit dieser Hand alles zu riskieren zu „gambeln“.
Das sind ein Paar Tipps wie man in großen Turnieren spielen sollte. Wenn man viele Flops im frühen Stadium sieht kann man leichter seine Chips langsam vermehren weil Du dann Deine Pokerfähigkeiten nach dem Flop besser einsetzen kannst. Später ist es dann besser wenn Du vorsichtiger bist aber auf die richtige Gelegenheit wartest ein bisschen mehr Risiko zu nehmen also zu „gamblen“. Wenn Du einmal im Main Event spielst dann beachte diese Tipps – und natürlich ist auch ein bisschen Glück notwendig.
(* World Series of Poker und WSOP sind Marken der Harrah's License Company, LLC ('Harrahs') und sind nicht mit FullTiltPoker.net verbunden.)
Erik Seidel ist vielen wegen seines 2. Platzes beim Main Event der WSOP 1988 bekannt. Diese Szene wurde in dem Poker-Klassiker „Rounders“ hervorgehoben. Was viele nicht wissen: hier nahm Erik zum ersten Mal am Main Event teil.
Erik wurde in New York geboren und begann dort als Backgammonspieler. Er verbrachte acht Jahre in der Backgammon-Turnierszene und befasste sich gleichzeitig intensiv mit Aktienkursen und Börsenhandel. Jahrelang handelte Erik an der Wall Street und spielte nebenbei Poker. Jetzt lebt er in Las Vegas und seine Interessen haben sich geändert.
Als Erik zum ersten Mal in der „World Series of Poker“ spielte, wurde er Zweiter. Er gewann sein erstes Bracelet 1994 im $ 5.000 Limit Hold'em-Finale. 2005 holte er sich bereits sein siebtes Bracelet im No Limit Hold'em.
Erik hatte große Erfolge in Las Vegas. Die meisten seiner Spitzenplätze erreichte er im Bellagio Hotel oder bei der „World Series of Poker“. Er ist derzeit der einzige Spieler auf den „Top 10 All-Time Money-Listen“ der Casinos.
Wenn er nicht gerade in einem Turnier spielt, begeistert Erik sich für Musik, spielt Tennis oder pokert online bei FullTiltPoker.net.
Der Poker Turnierzirkus kann sehr hart sein. Egal wie gut Du bist, Du wirst auch längere Phasen durchmachen in denen es nicht so gut läuft. Sogar die besten Spieler machen Phasen durch, in denen sie Monate lang – manchmal sogar Jahre – keine großen Gewinne einfahren. Diese Durststrecken können für die Psyche eines Spielers sehr hart sein wenn man mental nicht darauf vorbereitet ist. Diese schlechten Phasen sind besonders für die jüngeren Spieler schwierig die einige große Erfolge zu Beginn ihrer Karriere feiern konnten. Diese Spieler sind es gewohnt Erfolg zu haben und dann besonders schockiert wenn die Erfolge für lange Turnierphasen ausbleiben. Diese Spieler sind schnell frustriert und führen das auf Fehler in ihrem Pokerspiel zurück. Das führt dazu das sie unbedacht zu rasch ihre Spielstrategien ändern und dann noch mehr in Probleme geraten.
Um diese Durststrecken bestmöglich zu durchtauchen müssen ernsthafte Turnierspieler verstehen, dass diese schlechten Phasen einfach unvermeidbar sind. Das ist einfach ein Teil des Spiels und der Turnierszene. Es ist wichtig in jedes Turnier positiv zu gehen aber zeitgleich sollte man auch realistisch bleiben. Wenn Du glaubst jedes Turnier das Du spielst gewinnen zu müssen wird die Enttäuschung wenn Du ausscheidest umso grösser sein und das kann für die Psyche sehr belastend sein. Ich weiss aus meiner eigenen Pokerkarriere wie sich das anfühlen kann. Zu Beginn meiner professionellen Karriere hat mein Selbstvertrauen in allzu langen Durststrecken sehr gelitten.
Über die Zeit hinweg habe ich aber gelernt damit in produktiver Art und Weise umzugehen. Wenn ich jetzt in einem Turnier spiele konzentriere ich mich darauf die besten Entscheidungen zu treffen. Ich versuche jede Hand so gut und effizient wie möglich zu spielen. Wenn ich mich am Tisch gut konzentrieren kann, kann ich mit mir ehrlich sein und besonders gut beobachten wo ich gut bin und wo ich mich noch verbessern muss. Ich mache nicht den Fehler die anderen Spielern passieren. So können viele Spieler Fehler zB. nicht zugeben oder bestehen darauf, dass sie einfach kein Glück hatten. Andere glauben, dass sie gut spielen und das ihre Resultate gut sind obwohl sie schlecht spielen und einfach nur von guten Karten die sie bekommen profitieren.
Nachdem ein Turnier zu Ende gegangen ist, mache ich mir immer klar, dass Turnierpoker die Ausdauer eines Marathonläufers von den Spielern abverlangt und nicht jene Schnelligkeit die ein Sprinter benötigt. Wenn ich gut spiele und durchgehend gute Entscheidungen treffe, werde ich dafür belohnt, es ist eine Frage der Zeit und kann zugegebenermaßen auch länger dauern – aber die Belohnung dafür kommt bestimmt.
Patrik Antonius zählt zu den bekanntesten Pokerspielern, was angesichts seiner Erfolgsserie nicht verwundert. Seit 2002 konzentriert er sich auf seine Laufbahn als Poker-Profi and kann aufgrund seines Könnens und aggressiven Spielstils Gesamteinnahmen von rund 3 Millionen Dollar vorweisen.
Mit 27 Jahren ist Antonius der jüngste professionelle Pokerspieler, der in das Team Full Tilt aufgenommen wurde. Die Turniergewinne des EPT-Siegers belaufen sich schon auf knapp 2,7 Millionen Dollar. Ob große Pokerturniere, Cash-Games oder Online: Er gilt als einer der besten Allround-Spieler.
Obwohl Patrik Antonius jahrelang nur mit seinen Freunden Poker gespielt hat, nahm er die Entwicklung seines Spiels erst ernst, als er mit dem Online-Poker anfing. Innerhalb weniger Monate verbesserte er stetig sein Spiel, seine Strategie und auch seine Ergebnisse. Bis Dezember 2002 hatte Patrik schon 80.000 Dollar gewonnen.
Kurz danach zog der gebürtige Finne in die USA, wo er weiterhin an der Verbesserung seines Spiels arbeitete. Neben dem Aufbau einer stetig wachsenden Bankroll, verdiente er sich über den Gewinn eines Satellitenturniers einen Startplatz bei der WSOP. Für ihn haben sowohl das Event als auch die fundierten Ratschläge von erfahrenen Poker-Profis einen außerordentlich wertvollen Beitrag zu seiner Entwicklung als Pokerspieler beigetragen.
Im Jahr 2005 hat er die Turnierszene aufgemischt. Er kam bei zwei WPT-Turnieren in die Geldränge und konnte auch bei drei WSOP-Events mit guten Platzierungen beeindrucken. Insgesamt nahm er fast 100.000 Dollar mit nach Hause. Im Anschluss konnte er zudem einige Erfolge bei der EPT-Tour feiern. Er erreichte den dritten Platz beim Main-Event in Barcelona und gewann 145.000 Dollar. Danach setzte er seine Erfolgsserie fort - mit dem Gewinn des EPT Baden Classic, was ihm über 340.000 Dollar an Preisgeld einbrachte. Patrik Antonius beendete das Jahr mit seinem bis heute größten Preisgeld: als Zweitplatzierter beim WPT Five Diamond Classic räumte er mehr als 1 Millionen Dollar ab.
Seither hat Patrik auf seinen schon eindrucksvollen Rekord stetig aufgebaut und weiterhin erfolgreiche Platzierungen bei der WPT und WSOP erreicht. Erst kürzlich erreichte Patrik den ersten Final Table der WSOP 2008, wo er den siebten Platz belegte und 124.000 Dollar gewann.
Obwohl Patrik offensichtlich einer der weltbesten Poker-Profis ist, besteht das Leben für ihn aus mehr als nur Poker. Sein kämpferisches Naturell geht weit über das Spiel hinaus – er ist immer noch ein erstklassiger Tennis- und begeisterter Golfspieler.
Eddy Scharf spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Manchmal merkt man es garnicht, wenn man vor einer der wichtigsten Entscheidungen des Lebens steht. Für Eddy Scharf war die Wahl der Flugschule, die er besuchen wollte, reiner Zufall. Er hätte auch im heimischen Deutschland fliegen lernen können, statt dessen entschied er sich für eine Flugschule in Arizona. Heute ist er - aufgrund dieser Zufallsentscheidung - der erfolgreichste Pokerspieler Deutschlands.
Scharf kam in die USA, um Pilot für Passagierflugzeuge der Jumbo-Klasse zu werden. Als er sich in Arizona aufhielt, begab er sich an manchen Wochenenden nach Las Vegas. Scharf hatte sein ganzes Leben lang Karten gespielt und sah Poker immer als reines Glücksspiel. Seine Ansicht änderte sich jedoch, als er immer wieder denselben Spielern beim Gewinnen zusah. Als er erkannte, dass es sich beim Poker um ein Spiel für besondere Fähigkeiten handelt, entschied sich Eddy, so viel wie möglich darüber zu lernen. Scharfs Pokerausbildung dauerte viele Jahre, da er sich hauptsächlich auf seine Familie und seine Karriere als Pilot konzentrierte. Aber auch wenn er sich mit dem Alltäglichen beschäftigte, las er ständig Pokerbücher und schaffte sich Zeit für den Pokertisch. Letzteres geschah hauptsächlich während seiner USA-Geschäftsreisen.
1995 begann das berufliche Pendel für Scharf in eine andere Richtung zu schwingen. Poker wurde in Europa immer populärer. Plötzlich konnte er daheim spielen und brauchte nicht mehr um den Globus zu reisen. Er begann, an Stud- und Omaha-Cash-Spielen in seiner Nähe teilzunehmen und gewann regelmäßig.
Fünf Jahre lang war Scharf Stammgast an den Turnier-Finaltischen in ganz Europa. Im Jahr 2001 kehrte er dorthin zurück, wo alles begonnen hatte: Las Vegas. Er nahm am WSOP-1.500$ Limit Omaha-Event teil und schlug alte Hasen, wie Allen Cunningham und David Sklansky (dessen Buch er gelesen hatte) aus dem Rennen und gewann ein Goldarmband. 2003 errang er sich den Titel erneut und 2004 landete er beim Main Event auf dem 15. Platz - auf dem Heimflug hatte er ganze 275.000$ in der Pilotentasche.
Als einer der besten Pokerspieler des Landes, kommentiert Scharf häufig im deutschen Sportfernsehen. Wenn er gerade nicht um die Welt fliegt oder wie ein Wirbelwind durch Live-Turniere stürmt, kann man ihn online bei FullTiltPoker.net finden.
Die gebürtige Hamburgerin Christiane Klecz ist derzeit eine der stärksten, deutschen Frauen im Poker. Die 37-Jährige lebt in Köln. Ihre erste Berührung mit Poker kam ganz zufällig: Damals bat sie ein Freund darum, ihn bei einem Online-Turnier zu vertreten - der Beginn einer Leidenschaft. Nachdem sie online erste Erfahrungen gesammelt hatte, zog es Christiane Klecz auf ihr erstes Live-Turnier im Casino Aachen.
Bereits nach kurzer Zeit verließ sie die Casinos in Deutschland und Holland mit vielfachen Platzierungen und mittlerweile mehr als 20 Turniersiegen. Ihren größten Erfolg erzielte die Poker-Lady 2007 beim WSOP Main Event in Las Vegas. Hier erreichte Christiane Klecz eine Platzierung in den Geldrängen, was ihr $ 30.000 Preisgeld einbrachte. In ihrer Freizeit reist die derzeit einzige Frau im Profi-Team von FullTiltPoker.net sehr gerne.
Der gebürtige Hamburger spielt seit 12 Jahren Poker. Angefangen hat er dabei ursprünglich als BlackJack Croupier im Casino in Kassel. Als dann Poker in Form von Seven Card Stud in den Casinos eingeführt wurde, war er ein Mann der ersten Stunde.
Daraufhin kündigte er seinen Nebenjob und bestellte sich seine ersten Pokerbücher aus den USA. Weil er früher als Croupier und Floorman dort gearbeitet hat, musste er sechs Monate warten, bis er selbst an seinem früheren Arbeitsplatz spielen durfte. Zwei bis drei Jahre konnte er dort regelmäßig spielen, doch dann gab es immer weniger Partien.
Daraufhin wechselte Christoph ins Casino nach Dortmund. Anfangs wurde dort auch Stud gespielt und später Limit Hold'em und Omaha. In der Zwischenzeit hat er sich auch die Turniere in Amerika angeschaut und war unter anderem in Foxwoods und beim Bellagio Cup am Final Table.
Seine beiden Kinder halten ihn und seine Frau heute abseits vom Poker auf Trab. Als Ausgleich zum stressigen Pokeralltag geht Christoph gerne golfen.
Erich spielt online auf FullTiltPoker.net
Erich Kollmann alias „Coolmann“ ist einer der bekanntesten Poker-Spieler Österreichs. Der in der Nähe von Linz lebende 41-Jährige spielt schon seit 20 Jahren Poker. Bevor er sich für eine professionelle Pokerkarriere entschied, arbeitete er bei BMW.
Der Beginn seiner Laufbahn als Profi-Spieler liegt noch nicht allzu lange zurück: 2005 nahm Erich Kollmann eine Auszeit vom Berufsleben, um sich ganz auf Poker zu konzentrieren. Am liebsten spielt er in den österreichischen Casinos in Linz und Wien - der Ursprung seiner Karriere. Seine Leidenschaft zum Poker begründet er mit dem Charakter des Spiels, einem enormen Unterhaltungswert, Spannung und Action. Er ist ein ausgezeichneter Turnierspieler und konnte bereits viele Erfolge einfahren. In seiner Laufbahn gewann er zahlreiche Turniere: 2000 belegte er den 2. Platz bei den Master Classics of Poker in Amsterdam und erreichte 2003 den Final Table bei den Aussie Millions.
Bei der WSOP 2006 erspielte er den 17. Platz im $1.500 No Limit Holdem Event. Aktuell erzielte er bei den Aussie Millions 2008 den 57. Platz und nahm A$ 20.000 mit nach Hause. Neben dem Pokerspiel gilt seine Leidenschaft dem Skifahren, Tennis, Mountainbike und Tauchen.
Hans Martin Vogl spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Hans Martin Vogl kam erst im Sommer 2004 zum Pokern. Im Urlaub sah er ein Pokerturnier im Fernsehen und war sofort fasziniert. Sobald er nach Hause kam konzentrierte der Steuerfachmann seine analytischen, mathematischen Fähigkeiten auf ein anderes Ziel: Online-Poker.
Nachdem er seine Fertigkeiten online weiterentwickelt hatte, spielte Hans in Live-Turnieren in seinem Heimatland Deutschland. Er spielte gut und erreichte eine beeindruckende Anzahl an Erfolgen. Auf der Suche nach etwas Größerem traf er die Entscheidung, international zu spielen. 2006 reiste Hans für die Asian Poker Tour nach Singapur. Er kämpfte sich durch die mehr als 300 Spielern beim 4,8K $ No-Limit Hold ‘em-Hauptevent an den Finaltisch und konnte für seinen 7. Platz über 58.000 Dollar mit nach Hause nehmen.
Angespornt durch seinen Erfolg reiste Hans für die 2007 Aussie Millions nach Down Under, wo er beim 10K $ No-Limit Hold ‘em-Hauptevent erneut seine Fähigkeiten unter Beweis stellte. Hans kämpfte sich durch ein starkes Feld an einen noch zäheren Finaltisch, wo er gegen so ausgebuffte Spieler wie Gus Hansen und Andy Black antrat. Aufgrund seiner Leistung und seiner Fertigkeiten erreichte er den fünften Platz und gewann 318.000 Dollar.
Wenn Du Hans in Aktion sehen willst, kannst Du ihn online bei Full Tilt Poker.net spielen sehen.
Jens Vörtmann spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Der 37-jährige Dortmunder Jens Vörtmann war vor seiner Poker-Karriere als Finanzspezialist bei einem großen DAX-Unternehmen tätig. Bereits während dieser Zeit war er ein erfolgreicher Hobby-Kartenspieler und brachte es zu mehreren nationalen Top-Platzierungen, vorwiegend beim Doppelkopf und Bridge.
Vor besonderen Herausforderungen im Spiel hatte er die Scheu bereits abgelegt, als er 2003 erstmalig bei einem Pokerspiel zusah. Sein Interesse war geweckt worden und so las er Poker-Bücher und spielte regelmäßig Online.
Nach zwei erfolgreichen Monaten im Online-Poker, stellte er sich der ersten Herausforderung im Live-Poker. Er besuchte das Dortmunder Casino und spielte hier im Limit 7 Card Stud High 5/10. Es folgten regelmäßige Erfolge, so dass aus dem Hobby-Spieler schnell ein Profi-Spieler wurde.
In der Vergangenheit waren seine Turnierauftritte eher selten. Dennoch zeigen die Platzierungen und Preisgelder, dass sich diese Teilnahmen für ihn sehr gelohnt haben. So belegte er beim WSOP Main Event 2005 in Las Vegas Platz 218 (Preisgeld $ 33.000), bei der EPT in Dortmund 2007 Platz 17 ($ 19.000) und beim Main Event in Bregenz 2005 den ersten Platz ($ 33.000).
Jens Vörtmann ist seit 2004 verheiratet und lebt wieder in seiner Geburtsstadt Dortmund.
Mit 17 Jahren ist Marco zum ersten Mal mit Poker in Berührung gekommen, als er seinem Vater beim Spielen über die Schulter geschaut und die ersten Tricks gelernt hat. Die konnte er dann selbst weiter verfeinern und eigene Erfahrungen sammeln. Während der Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel kümmerte er sich nach der Arbeit um seine Pokerkarriere.
Seine Erfolge bei Live-Turnieren können sich sehen lassen. Neben zehn Siegen im vergangenen Jahr ist ein 27. Platz bei der EPT in Dortmund 2007 und ein 16. Platz ebenfalls in Dortmund 2008 herausgesprungen. Damit sich Marco nicht nur am Pokertisch zur Wehr setzen kann, praktiziert er seit fünf Jahren die Kampfkunst Wing-Tsun und trainiert auch fleißig im Fitnessstudio.
Markus Golser spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Markus Golser war bereits ein Pokerspieler, lange bevor endlich ein Casino in Salzburg, seiner österreichischen Heimatstadt, eröffnete. Spielte er zunächst nur hobbymäßig, erreichte er jedoch mit Pokern schnell ein respektables Einkommen. Nach einigen Jahren des kontinuierlichen Erfolgs traf er die Entscheidung, seinen Job als Vertriebsmitarbeiter an den Nagel zu hängen und gegen eine Pokerkarriere einzutauschen. Dies hat er seither noch nicht bereut.
Nachdem er Profi geworden war, spielte Markus primär in Österreich. Er konzentrierte sich auf Ringspiele und spielte auch gelegentlich in Turnieren. Im Mai 1999 brachte Markus seine Karriere einen Schritt weiter, als er bei seinem Sieg im No-Limit Hold ‘em-Event beim Torneo di Poker in Slowenien 21.000 Euro mit nach Hause nahm. Besser noch als das Geld war, dass der Preis auch eine Reise nach Las Vegas beinhaltete, wo er im Jahr 2000 beim WSOP spielte.
Dort kämpfte sich Markus durch ein starkes Feld bis auf den dritten Platz – und 48.000 Dollar – beim 2,5K $ Pot-Limit Omaha-Event. Auf seiner Reise nach Las Vegas konnte er auch bei den Ringspielen kräftig punkten. Gegen Ende seiner ersten Reise nach Las Vegas hatte er über 90.000 Dollar gewonnen.
Zwar ist er noch immer im Wesentlichen ein Ringspieler, er schneidet jedoch auch bei Turnieren weiterhin gut ab. Bisher hat er über 30 Finaltische bei den großen europäischen Turnieren erreicht, darunter drei EPT-Geldplätze und eine solide Leistung bei der WPT 2004 in Frankreich. Er stürzte sich tief ins Geschehen und konnte beim 10K € No-Limit Hold ‘em-Event beim Grand Prix de Paris mit etwas über 30.000 Dollar nach Hause gehen. Erst kürzlich erreichte er beim 4,7K € No-Limit Hold ‘em-Event beim EPT in Prag den fünften Platz und gewann die beeindruckende Summe von 222.000 Dollar.
Sie finden Markus an einem unserer Tische, wenn er online bei Full Tilt Poker.net spielt.
Seit 35 Jahren spielt Markus Poker. Schon mit 12 stapelten sich die Pfennige in seinem Jugendzimmer beim Draw Poker mit Schulfreunden. Nach den ersten Bemühungen im Turnier-Schach als Jugendlicher wurde er ernsthafter Backgammon Turnierspieler. Der herausragendste Erfolg war der Gewinn der Championship Consolation bei der World Backgammon Championship 2001 in Monte Carlo. Vor seiner Karriere als erfolgreichster Networker im deutschsprachigen Raum, lebte er zwischen 1979 und 1986 überwiegend vom Spiel. 5 Card Stud und Draw Poker waren neben verschiedenen anderen Spielen die gespielten Poker Varianten. In den Folgejahren wurde das Spiel zum einträglichen Hobby und der Beruf zum Mittelpunkt des Lebens.
Erst 1999 lernte er im Fernsehen in Amerika Texas Holdem kennen und den damit verbundenen Pokerboom. Bei verschiedenen Besuchen in Las Vegas und in Los Angeles wurde ihm schnell klar, dass sein Provinzpoker-Spiel nicht ausreicht, um in Amerika mit den Spielern mitzuhalten. Bis 2003 hatte er jedes Buch und jede DVD studiert, die über Poker erhältlich war. Schon 2002 wurde sein cash game auch in Amerika gewinnfähig. Seine ersten Turniere spielte er mit mäßigem Erfolg 2003 und 2004 in L.A. und in Vegas. Bei seinem ersten Turnier in Europa im Februar 2005 konnte er gewinnen und mit einer Gewinnsumme von über € 40.000,-- war ausreichend Grundstein gelegt, um im Turnierpoker Blut zu lecken. Seine größten Erfolge bisher sind im Oktober 2007 der Turniersieg der World Poker Tour in Barcelona mit einer Gewinnsumme von € 562.000,-- und der Turniersieg des Main Events des ersten österreichischen CAPT Events im März 2008 mit einer Gewinnsumme von € 95.930,--. Mit einer Gesamtgewinnsumme von über 1 Million Dollar liegt Markus aktuell auf Platz zwei der „alltime money list“ in Deutschland.
Privat spielt Markus leidenschaftliches Golf und pflegt seinen Weinkeller. Mit seiner österreichischen Lebensgefährtin Nora lebt der gebürtige Deutsche an verschiedenen Wohnsitzen in Liechtenstein, Schweiz, Italien und Österreich. Sein 16-jähriger Sohn Alexander lebt bei seiner Mutter in Italien.
Vom Amateur zum WSOP-Bracelet-Gewinner in weniger als einem Jahr.
“Jetzt habe ich endlich, wovon ich jeden Tag geträumt habe! Ich wollte immer eines von diesen Armbändern! Nun ist es soweit!“ – Martin Kläser nachdem ihm sein erstes WSOP Bracelet überreicht wurde.
Martin Kläser spielt online bei FullTiltPoker.net. Aus diesem Grund ist ihm auch das gelungen, wovon viele tausende Pokerspieler träumen. Er hat es geschafft, vom Freeroll-Turnier-Gewinner zum Pokerprofi und Träger eines World Series of Poker Bracelets zu werden! Und das alles in weniger als einem Jahr!
Wie alles begann...
Der 21-Jährige gebürtige Kölner hatte schon immer viel mit Karten zu tun. In seiner Familie wurde sehr viel gespielt, Skat und Doppelkopf hatten im Tagesablauf ihren fixen Platz. Auf das Pokern wurde Martin durch das Fernsehen aufmerksam. Der angehende Student begann im Internet zu Pokern, holte sich dort alle Informationen um sein Spiel zu verbessern. Sein Vater, Besitzer einer Sportkneipe in Köln, unterstützte Martins Pokerkarriere von Beginn an voller Enthusiasmus, und gibt ihm auch heute noch häufig Tipps und Ratschläge zu seiner Spielstrategie. Sein erstes Turnier hat Martin im Dezember 2006 in seiner Heimatstadt Köln bestritten. Obwohl er es nicht bis an den Final Table schaffte, ließ ihn dieses variantenreiche Kartenspiel nicht mehr los. Um seine Turnierkünste zu verbessern, spielte Martin online auf FullTiltPoker.net. Zur Verfeinerung seiner Pokerfähigkeiten nahm Martin außerdem auch eine Stelle als Kartendealer in einem örtlichen Casino an.
Die Million Euro Challenge...
Im August 2007 wurde Martin auf FullTiltPoker.net auf die Million Euro Challenge aufmerksam. Bei diesem exklusiven Freeroll-Turnier für Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten die Teilnehmer die Möglichkeit bis zu eine Million Euro zu gewinnen. Martin hat sich online auf FullTiltPoker.net für das Offline-Turnier in Köln qualifiziert. Bei diesem Turnier setzte sich der 21-Jährige dann gegen 2.100 Konkurrenten durch, was ihm einen Platz am Final Table in München eingebracht hat. Dort hatte er dann die Chance sich gegen 5 weitere Konkurrenten zu behaupten und 50.000 Euro abzuräumen. Im Heads-Up mit den Pros vom Team Full Tilt wartete eine weitere Million Euro zusätzlich auf ihn!
Einmal mehr behielt Martin auch am Final Table die Oberhand, und landete im Heads-Up-Finale mit drei Mitgliedern vom Team Full Tilt. Davor bekam er aber noch private Trainingseinheiten von Phil Ivey, Jennifer Harmann und Erik Seidel vom Team Full Tilt. Dann ging es gegen Chris Ferguson, Howard Lederer und Gus Hansen um die Million Euro!
Als sich die Kameras des D:SF auf ihn richteten und Martin im Rampenlich stand, warf er alles in die „Schlacht“, was er zuvor von seinen privaten Coaches vom Team Full Tilt gelernt hatte. Und es sollte ihm viel Geld einbringen. Chris Ferguson und Gus Hansen mussten gegen Martin die Segel streichen. Lediglich Howard Lederer behielt in einem spannenden Match die Oberhand. Seine tollen Leistungen brachten dem jungen Kölner nicht weniger als 350.000 Euro und einen Platz im deutschsprachigen Team Full Tilt ein!
Das Leben als Pro...
Seit Martin Full Tilt Pro ist, hat er sein Online- und Offlinespiel natürlich intensiviert. Offline spielt er rund um die Welt, wie z.B. bei den Aussie Millions oder in Las Vegas. Natürlich findet man Martin sehr, sehr oft online an den Tischen bei FullTiltPoker.net, an denen er mit den Full Tilt Poker.net Spielern chattet was das Zeug hält und ihnen wertvolle Tipps gibt!
Im Juni 2008 fuhr Martin seinen bislang größten Erfolg in seiner noch jungen Karriere ein. Beim $1.500 Pot-Limit Omaha Hi/Lo Split 8 or Better Event holte er sich sein erstes WSOP Bracelet und nebenbei noch $216.000 Preisgeld. Was seinen Erfolg noch mehr aufwiegt war die Tatsache das Erik Seidel, einer seiner Coaches bei der Million Euro Challenge in München, mit ihm am Final Table des Events #43 gesessen hat. Erik wurde am Ende Vierter.
Trotz dieses großen Erfolges in so kurzer Zeit weiß Martin, dass er noch immer viel zu lernen hat. Auf der anderen Seite gibt er sein bislang erworbenes Wissen, so wie alle Full Tilt Pros, natürlich auf FullTiltPoker.net weiter!
Lerne, chatte und spiele mit Martin und allen anderen Pros vom Team Full Tilt exklusiv auf FullTiltPoker.net!
Niki "KaiBuxxe" Jedlicka spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Niki Jedlicka kam vor ungefähr drei Jahren zum Pokern, als er mit seinem älteren Bruder und Freunden zu spielen begann. Was als Freizeitvergnügen begann hat sich seither zu einem Beruf entwickelt. Niki hat sich zum harten Gegner entwickelt - sowohl online als auch in der Turnierszene.
Niki hat sich kontinuierlich einen Namen gemacht - und ein gutes Geldpolster aufgebaut - online spielt er unter dem Namen "KaiBuxxe". Für seine Leistung an den Pot-Limit Omaha-Tischen, bei denen er an den Spielen mit den höchsten Einsätzen bei Full Tilt Poker.net teilnahm, erhielt er viel Aufmerksamkeit. Er hat eindeutig keine Angst, sich mit den Größen des Spiels zu messen - Heads-up mit Profis wie Phil Ivey und Gus Hansen zu gehen und große Gewinne einzustreichen.
Mit der Weiterentwicklung seines Online-Spiels wuchs auch sein Interesse an Live-Turnieren. Niki trat zum ersten Mal im Sommer 2006 live in Erscheinung. Seither hat er unzählige Finaltische erreicht und eindeutig gezeigt, dass sich seine Stärken über das digitale Feld hinaus erstrecken. Er gewann bei mehreren No-Limit Hold 'em-Turnieren in Österreich, bevor er 2007 am EPT in Barcelona teilnahm. Dort wurde Niki beim 7,7K € No-Limit Hold 'em-Event siebter und nahm über 150.000 Euro mit nach Hause. Seine Gesamtleistung brachte ihm die Nominierung zum "Rookie of the Year" bei den European Poker Awards 2007 sein.
Wenn er nicht an Live-Turnieren teilnimmt, ist Niki in seiner Heimatstadt Wien anzutreffen. Er ist ein begeisterter Filmfan und genießt die Gourmetküche. Sie finden ihn an einem unserer Tische, wenn er online bei Full Tilt Poker.net spielt.
Rino Mathis spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Rino Mathis ist kein Fremder auf dem Gebiet des ernsthaften Spiels. Mit 10 begann er Schach zu spielen, und wurde in seinem Heimatland, der Schweiz, zu einem nationalen Turnierspieler. Jahre später wechselte er zu Backgammon und gewann 1993 die europäischen Meisterschaften. Wie es der Zufall so will war das auch er Zeitpunkt, zu dem er sich ernsthaft mit dem Pokerspielen beschäftigte.
Rinos Kampfgeist hat ihn ganz eindeutig zu seiner Pokerkarriere geführt. Seitdem er 2001 zu einem Vollzeit-Profispieler wurde, hat Rino mehr als 40 europäische Turniere gewonnen und kann auf eine beeindruckende Liste an Geldplätze und Bargeld-Finali zurückblicken. Zusätzlich zu seinen konstant starken Finali in österreichischen Turnieren hat Rino auch Geldplätze und Finaltische in Barcelona bis Kopenhagen erreicht. Sein bemerkenswertester Sieg war beim Master Classics of Poker 2002 beim € 3000,-- Lido-Event in Amsterdam, wo er 172.000 Dollar mit nach Hause nahm.
Rino kann auch außerhalb von Europa Erfolge vorweisen. Erst kürzlich behauptete er sich beim 2007 WSOP 1,5K $ Omaha Hi/Lo-Event und gewann mehr als 4.500 Dollar. Davor holte sich Rino sein Preisgeld beim WSOP 2004 im 3K $ Pot-Limit Hold ‘em-Event, wo er für seine Bemühungen über 5.000 Dollar mit nach Hause nahm.
Wenn er nicht auf den europäischen Turnieren anzutreffen ist, ist Rino zu Hause im schweizerischen Uster bei seiner Frau und seinen beiden Kindern. Er liebt es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und hat eine Leidenschaft für gute Küche und guten Wein. In der Schweiz als "Poker Spokesperson" bekannt, ist er an der Entwicklung der professionellen Pokerszene aktiv beteiligt.
Zwar bevorzugt Rino Live-Turniere, er ist jedoch häufiger beim Online-Pokern anzutreffen. Halte Ausschau nach Rino beim No-Limit Hold ‘em und Pot-Limit Omaha bei Full Tilt Poker.net.
Roland Specht wurde 1968 in Karlsruhe geboren. Er kann bereits auf eine langjährige, professionelle Karriere als Tischtennisspieler zurückblicken. Von 1986 bis 1996 spielte er hier in der 1. und 2. Bundesliga.
Als Teilzeit-Croupier in der Spielbank Mainz entdeckte er seine Leidenschaft zum Poker. Der Beginn seiner Karriere war im Frühjahr 1997. Zum Poker kam er über einen guten Freund. Dieser schnitt bei einer Turnierwoche im Casino Bad Homburg sehr gut ab. Das wollte Roland Specht auch erreichen. So schildert der Profi den Einstieg in die Welt des Poker.
Seit 1998 spielt er nun professionell Poker. Man kennt ihn in den Casinos in Deutschland und ganz Europa, denn hier spielte er in den letzten 10 Jahren bis zu 3.000 Tage Poker und erreichte bei Turnieren zahlreiche Finaltische. Mittlerweile gehört der 39-Jährige zu den besten, deutschen Spielern.
Seine internationale Bekanntheit erreichte er 2006 als Vorrunden-Sieger bei der TV-Übertragung des Poker-Nationscup in Wales. Roland Spechts bevorzugtes Spiel ist Omaha Pot-Limit, seiner Meinung nach die anspruchsvollste und spannendste aller Pokervarianten. In Frankfurt lebend, verbringt er seine knappe Freizeit mit sportlichen Hobbys wie Golf, Tischtennis, Eishockey und Fitness.
Nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann und privaten Spielrunden mit Freunden, machte sich Sascha auf, das Casino seiner Heimatstadt Wiesbaden zu besuchen. Eigentlich wollte er Blackjack spielen. Dort hat er dann aber entdeckt, dass auch Poker gespielt wird.
Im Anschluss hat er es sich bei den Cashgames gemütlich gemacht. Anfangs bei 10 DM – 50 DM Spreadlimit hat er sich dann aber weiter hoch gekämpft auf 20 DM – 100 DM. Danach folgte Pot-Limit Omaha. In sein Revier nahm er dann noch die Casinos Baden Baden und Bad Homburg auf.
Vor zwei Jahren wagte sich Sascha dann einmal in ein fernes Land namens Österreich. In Velden hat er beim Pot-Limit Omaha viele Erfahrungen gesammelt und zumindest Spaß gehabt. Komplett andere Welt dagegen in Bregenz: Hier war er erfolgreich und gewann seine Partien, dafür wurde aber sonst nicht viel geboten.
Während großen Turnieren spielt Sascha meist lieber Cashgames. Bei der EPT in Baden hat er 2006 dann aber doch so viel Zeit gefunden, um den fünften Platz zu erreichen. Das EPT Finale ein Jahr später in Monaco beendete er im Geld auf Platz 56 und die Master Classics of Poker in Amsterdam beendete er 2007 auf dem 16. Platz.
Sigi Stockinger spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Sigi Stockinger wurde 1959 in Salzburg geboren. Seit 30 Jahren spielt er Poker. Der in Linz lebende Profi ist bekannt für sein unverräterisches Pokerface und seine zahlreichen Erfolge. Er zählt schon seit Jahren zu den stärksten Spielern Österreichs. Der einstige Bankangestellte gründete in den 80igern einen Kohle- und Heizölhandel, bevor er sich auf seine Laufbahn als Poker-Profi konzentrierte.
Als 1990 schließlich das Pokerspiel in den österreichischen Casinos eingeführt wurde, war Sigi vom ersten Tag an dabei. Auch beim Online-Poker fand man ihn immer häufiger in seiner bevorzugten Disziplin Pot-limit-Omaha. 1995 verkaufte Sigi seine Firma und fing an professionell Poker zu spielen. Ab da nahm er kontinuierlich an zahlreichen Turnieren in Paris, Amsterdam, London und Wien teil.
In der Pokerszene sprach man bereits vom „Sigminator“, als er 2002 erstmalig an der WSOP teilnahm und sich den 17. Platz mit $ 50.000 Gewinn erspielte. Zwischen 2003 und 2007 nahm er viermal an der WSOP teil. Dabei war 2005 beim Pot-limit-Omaha einer seiner spektakulärsten Erfolge. Hier saß er mit Poker-Größen wie Phil Ivey, Eddy Scharf und Robert Williamson am Tisch. Die Hand war legendär: Sigi mit Topset QQQ, Eddy Scharf Set 222, Robert Williamson Set 888 (er foldete) und Phil Ivey wurde mit Nutflushdraw gedealt, Phil machte den Flush und gewann das Bracelet. Sigi belegte den sechsten Platz und ein Preisgeld von $ 105.000.
Den Höhepunkt seiner Bekanntheit erreicht Sigi im Jahr 2006, als er bei den Austrian Open im Concord Casino in Wien den ersten Platz und € 145.000 Gewinn erzielte. Das Turnier wurde von einem Millionenpublikum auf DSF verfolgt.
Zu seinem Poker-Nickname „Sigminator“ kam er in den 90igern auf einer Pokertour in Las Vegas, als er an mehreren Tagen hintereinander mit großen Gewinnen vom Tisch ging. Da blieb bei den Amerikanern natürlich eine Frage offen: Wer ist der bis dahin unbekannte Spieler? Und so kam in Zusammenhang mit Österreich, Arnold Schwarzenegger und folglich Terminator sein Nickname „Sigminator“ zustande.
Privat lebt Sigi Stockinger zusammen mit seiner Frau in Linz. Seit dem Verkauf seiner Firma lebt er vor allem vom Poker. Für ihn ist Poker die zeitaufwendigste, aber leidenschaftlichste Freizeitbeschäftigung. Er ist ein großer Depeche Mode-Fan, spielt viel Tennis und Schach und fährt leidenschaftlich gerne Ski.
Stefan spielt online auf FullTiltPoker.net
Der 27-Jährige Stefan Rapp lebt derzeit in seiner Heimatstadt Linz. Er blickt auf eine internationale Kindheit zurück: geboren in Almeria, Spanien, besuchte er den Kindergarten in Buenos Aires und kehrte im Alter von vier Jahren zurück nach Österreich. Hier studierte er Wirtschaftswissenschaften. In seiner Freizeit spielte er vor allem überaus erfolgreich Tischtennis in der 1. Bundesliga.
Während seines Bundesheerdienstes entdeckte er das Concord Card Casino in Linz. Hier kam er zum ersten Mal mit Poker in Berührung. Seine zahlreichen Casino-Besuche in ganz Österreich machten Stefan schnell erfolgreich. Er finanzierte sich sein Studium mit Poker und schließt dieses erfolgreich 2007 als Magister ab. Seither spielt Stefan Rapp professionell Poker.
Bis heute ist er seiner Lieblingsdisziplin Limit Hold’em treu geblieben, doch auch beim Pot-Limit Omaha kann man ihn durchaus antreffen. Seine größten Erfolge bei Liveturnieren waren der 6. Platz bei der EPT in Barcelona 2004, der 3. Platz im Seven Card Stud Turnier 2007 in Velden und der 3. Platz der Seven Card Stud EM 2007 in Baden. Zusätzlich dazu hat er die europäische Rangliste im Seven Card Stud im vergangenen Jahr auf Platz 1 beendet.
Thomas Bihl spielt online bei Full Tilt Poker.net.
Thomas Bihl hatte schon immer viel Ehrgeiz. Er wuchs in Deutschland auf. Seine ganze Familie war sehr sportbegeistert und so entwickelte er schon früh einen festen Siegeswillen. Sein Ehrgeiz, stets Höchstleistungen zu vollbringen, blieb ihm erhalten und führte ihn zu einer erfolgreichen Karriere als Börsenmakler. Im Sommer 2004 "entdeckte" er Pokern und ging es mit demselben ungebeugten Ehrgeiz an. Fortan widmete er sich ganz dem Spiel.
Thomas verbrachte mehrere Monate mit Pokern, dem Lesen von Pokerbüchern und der Analyse von Turnierübertargungen sowie seines eigenen Spiels. Diese Zeit war gut investiert. Im Verlauf der nächsten Monate konnte er bei fünf europäischen Turnieren Geldplätze erreichen und kam in zweien dieser Turniere bis an den Finaltisch.
Sein großes Turnierdebut kam bei der 2005 WSOP Circuit Championship in New Orleans. Thomas kam bei dem 10K $ No-Limit Hold ‘em-Event sehr weit und nahm über 14.000 Dollar mit nach Hause. Wieder in Europa erreichte er weiterhin respektable Geldplätze und konnte sich ein solides Geldpolster anlegen. Im nächsten Jahr erreichte er beim 2006 WSOP im 2K $ No-Limit Hold ‘em Shootout einen Geldplatz und schaffte es, beeindruckende sechs Finaltische auf der europäischen Tour zu erreichen.
Aber erst 2007 lief Thomas zu seiner bisher besten Form auf. Nach einem beeindruckenden Geldplatz im Juli beim 1K $ No-Limit Hold ‘em-Event des WSOP reister er für das WSOPE nach London. Thomas kämpfte sich beim2,5K £ HORSE-Turnier bis an die Spitze, wo er am Finaltisch auf Chris Ferguson und Jennifer Harman vom Team Full Tilt traf. Er gewann das Event schließlich und nahm über 70.000 £ und sein erstes Armband mit nach Hause.
Berücksichtigt man seine Fähikeiten und sein Bestreben, kontinuierlich besser zu werden, werden wir wohl noch viel von Thomas zu sehen bekommen. Wenn du ihn in Aktion sehen willst, kannst du ihn online bei Full Tilt Poker.net spielen sehen.
Full Tilt Poker.net: "Show me something you haven’t seen"
From rags to riches, bad beats to river miracles, you’ll see it all at Full Tilt Poker.net.
Howard Lederer: "I don’t need to see your cards"
The all-knowing, all-seeing Howard Lederer shows how he’ll have you beat... without seeing your cards.
Full Tilt Poker.net: "No two stories are ever the same"
Whether it’s high drama or subtle nuances, poker is a game of many stories.
Chris Ferguson: "What the Book says"
Chris Ferguson knows when to play by the book... or when to go with his gut instinct.
Allen Cunningham: "Phew"
Pulses race when you’re at the table... even if you are Allen Cunningham.
Gus Hansen: "It’s all about how I tell them"
When playing a hand against Gus Hansen, you’ll never know if his story is fact or fiction.
Gus Hansen: "There’s always another hand"
Even for Gus Hansen, there are some nights when being on top of your game simply isn’t good enough.
Full Tilt Poker.net: "The best home for your chips is in your stack"
Why chips are more than just a way of keeping score.
Für HEADS UP – DAS POKERDUELL sind ausschließlich Personen teilnahmeberechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein haben.